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Dezember

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Der Dezember startete mit relativ starkem Frust über den andauernden Lockdown. Allerdings erhielt ich bald zwei Pakete mit vielen tollen Geschenken und einigen Überraschungen! Herzlichen Dank, besonders an Familie Mittag und Krogmann, dass ihr mir hier zu ein bisschen Weihnachtsstimmung und großer Freude verholfen habt! Meine Laune besserte sich erst recht, als mich mein Freund Jonas vom 10. bis 15. Dezember besuchte. Er hatte sich ein kleines Apartment in der Neustadt gemietet, in dem ich auch mit wohnen konnte. Ich nahm mir frei, und wir unternahmen viele Spaziergänge, kochten zusammen und luden Sophie, Nele und Niclas zu uns ein. Wir hatten eine schöne und entspannte Zeit!  Kaffeetrinken am Elli-Beach Leider wurde ich kurz nach Jonas Abreise krank (mal wieder) und wurde auch den ganzen Monat lang nicht richtig gesund. Ich musste husten, fühlte mich fiebrig, abgeschlagen und hatte starke Lungenschmerzen. Nele verspürte die gleichen Symptome, und so isolierten wir uns, gingen zum ...

November

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Im November setzte ich meine Arztbesuche dann fort. Als die Ergebnisse des Labors vorlagen, war klar, dass es sich um keine Nierenbeckenentzündung handeln konnte. Der Urologe musste somit seine Diagnose zurücknehmen. Ich besuchte in den folgenden Tagen noch einen Arzt für Innere Medizin, einen Kardiologen (weil Rose der Meinung war, er sei ein genereller Experte) und schließlich eine deutschsprachige Frauenärztin, die eine Zyste am Eierstock und Flüssigkeit im Bauchraum feststellen konnte. Ich war sehr erleichtert, endlich zu wissen, was ich hatte, nachdem ich Stunden in den Wartezimmern der Stadt verbracht hatte. Vielen Dank liebe Rose, dass du mich begleitet hast, und danke Euch für Eure zahlreichen Besserungswünsche!  Mitte des Monats ging es mir dann endlich besser. Die Zyste ist von alleine weggegangen, so dass ich mich keiner OP oder Bauchspiegelung unterziehen musste. Ich war dennoch geschwächt und arbeitete nach der beendeten Quarantäne ab Dienstag, dem 03.11, im Waisenhaus...

Oktober

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Am 01.10. begann die Arbeit im Behindertenheim Agios Andreas. Wir fahren morgens immer mit dem Bus zur Einsatzstelle, Niclas steigt dazu. Dort angekommen, wurden uns die Räumlichkeiten gezeigt und Bewohner und Mitarbeiter vorgestellt. Die Einsatzstelle beheimatet ca. 20 Bewohner mit verschiedenen Behinderungen. Deshalb haben auch alle verschiedene Fähigkeiten: einige können nur liegen, manche sitzen im Rollstuhl, andere können sich frei bewegen, sprechen oder selbständig essen. Leider wird wenig auf die Behinderten eingegangen, es gibt kein individuelles Programm und wenig Förderung von Stärken (z.B. keine Behinderten-Werkstätten o.Ä.)  In den folgenden Tagen unterstützten wir die Pflegekräfte bei der Arbeit und kümmerten uns um die uns zugewiesenen Kinder.  Das erste Wochenende nutzten Nele und ich, um die Insel zu erkunden. Wir fuhren mit einem Mietwagen zu der bekannten Anthony Quinn Bucht, die besonders zum Schnorcheln interessant ist. Dann ging es auf die Inselmitte, in d...

September

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Ankunft auf Rhodos Hier geht es zum Vorwort:  https://alikirhodos.blogspot.com/2020/10/vorwort.html Am 16.09 wurde ich in Rhodos am Flughafen bereits erwartet. Rosemarie stand am Arrival und hieß mich herzlich Willkommen auf der größten Insel der Dodekanes. Rose ist hier auf Rhodos für uns zuständig und gibt sich ganz viel Mühe, uns hier eine tolle Zeit zu bereiten. Durch ihren griechischen Mann ist sie hier auf die Insel gekommen und hat die “Stiftung zur Förderung des Agios Andreas” gegründet. Das “Agios Andreas” ist ein Heim für Menschen mit Behinderungen und mein gegenwärtiger Arbeitsplatz.    Sie fuhr mich zum Waisenhaus in Rhodos-Stadt, in dem ich wohnen sollte. Schnell wurde aber klar, dass das ohne negativen Covid-Test nicht möglich wäre. So konnte ich nur 20 Minuten nach meiner Ankunft wieder den Koffer packen, und wir wurden bei Rose untergebracht, die mit uns für den Test ins Krankenhaus fuhr. “Wir” das sind meine Mitfreiwilligen Nele, Sophie und...

Vorwort

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Liebe Freunde, liebe Familie, liebe Unterstützer,   ich bin gut auf Rhodos angekommen und fühle mich hier sehr wohl.  Zusammen mit meinen Mitfreiwilligen Nele aus Oldenburg, Sophie aus Renningen bei Stuttgart und Niclas aus Siegen in NRW bin ich in zwei Einsatzstellen tätig. Zwei Wochen arbeiten wir in dem Behindertenheim Agios Andreas in der Nähe des Flughafens. Hier betreuen wir hauptsächlich die drei jüngsten Bewohner. Wir helfen bei der Essensausgabe und spielen mit ihnen. Eine Woche arbeitet dann immer eine von uns in einem Waisenhaus für Mädchen in Rhodos-Stadt. Hier begleiten wir diese zu ihren Nachmittagsaktivitäten. Wir weiblichen Freiwilligen wohnen ebenfalls in diesem Waisenhaus auf einer separaten Etage, Niclas ist das leider verwehrt; er wohnt bei unserer Ansprechperson Rosemarie.     An unseren freien Tagen erkunden wir die Insel und machen Ausflüge, verbringen Zeit am Strand, in der historischen Altstadt und in Museen.  Es ist so schön hier! Vie...